Was hat Bauchfett mit Stress zu tun?

Nachdem wir uns beim letzten Mal den Apfel- und den Birnentyp und mögliche Ursachen für ihre Ausprägung angeschaut haben, wollen wir heute den Zusammenhang von Apfeltyp bzw. Bauchfett und Stress betrachten.

Es gibt zwei Arten von Bauchfett. Jenes, das außen an der Bauchdecke sitzt – landläufig bekannt als „Schwimmreifen“. Es ist jenes, das uns v.a. optisch stört, hängt es doch gerne über den Hosenbund. Gesundheitlich noch viel bedenklicher ist das innere Bauchfett – das viszereale Bauchfett. Dieses sitzt im Bauchraum und umkleidet die inneren Organe. Optisch hat es die Wirkung, dass der Bauch sich nach außen wölbt.

Gesundheitlich bedenklich ist es v.a. deshalb, weil es entzündungsfördernde Stoffe ausschüttet. Es ist, zwar nicht alleine, aber doch entscheidend mitbeteiligt an dem heute weit verbreiteten Phänomen der chronischen oder latenten Entzündungen. Diese machen vielen Menschen das Leben schwer und zwar auf zweierlei Weise: entweder als immer wiederkehrende Entzündung an der selben Stelle oder als Entzündungsherde an immer wieder anderen Körperstellen. Jemand sagte einmal zu mir: „Ich habe einen Wanderschmerz.“.

Die Frage ist jetzt, was denn Stress damit zu tun hat. Auf meiner langen Suche nach den Ursachen für Bauchfett bzw. Hüftgold, stieß ich auf folgende grandiose und logische Erklärung. Wenn der Körper in Stress ist, schützt er zuerst das, was lebensnotwendig ist. Und das sind die inneren Organe. Er schützt sie, indem er sie mit Fett umkleidet. Daher ist eine wesentliche Maßnahme gegen Bauchfett, mehr Ruhe in sein Leben zu bringen.

Abschließend ist es mir sehr wichtig zu betonen, dass chronische Entzündungen allein durch Abnehmen (des Bauchfettes) eher nicht in den Griff zu bekommen sind. Es bedarf auf jeden Fall weitergehender Maßnahmen, die individuell abgestimmt werden müssen. Falls das für dich ein Thema ist, kontaktiere mich zu einem kostenlosen Erstgespräch.