Stoffwechsel: Von Apfel- und Birnentypen

Du könntest dich fragen, was denn die Fettverteilung am Körper mit dem Thema Stoffwechsel zu tun hat. Wenn man die Hintergründe kennt, sehr viel.

Obwohl sie wahrscheinlich hinlänglich bekannt sind, will ich sie noch einmal kurz beschreiben. Der Birnentyp ist bzw. war lange Zeit die typische Frauenfigur: Oberkörper bis zur Taille eher schmal, ab der Hüfte breiter – optisch eben einer Birne ähnelnd. Schaut man sich die Gemälde alter Meister an, Rubens etwa oder Tizian, sieht man da ausschließlich diesen Körpertyp. Heute ist er viel seltener geworden. Zu den Gründen dafür komme ich später.

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Zunächst aber noch zum Apfeltyp. Hier sind die Beine schmal und meist auch die Hüften. Die Rundungen beginnen eher oberhalb, das heißt üppiger ist eher der Bauch und oft auch der Busen.

Ja und jetzt stellt sich die Frage, was denn die Gründe dafür sind. Meist sind es tatsächlich mehrere, die hier mitwirken. Die Veranlagung spielt natürlich immer eine gewisse Rolle und muss nicht näher besprochen werden.

Fett am Bauch entsteht eher bei aktiven, um es in der Sprache der TCM auszudrücken, yang-betonten Menschen, ganz besonders bei viel Stress. Ein zweiter wichtiger Grund für Bauchfett ist zu kohlenhydratlastige Ernährung, d. h. viel Reis, Nudeln, Brot. Ganz besonders letzteres ist Hauptursache für die mit dem gleichnamigen Buch berühmt gewordene Weizenwampe. Mehr Info zu den negativen Auswirkungen von Weizen gib es in meinem Programm für Wohlfühlessen „Genuss ohne Verdruss“.

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Der Birnentyp entsteht eher bei einer weniger aktiven gelassenen, in der Sprache der TCM, yin-betonten, Grundhaltung. Das heißt geschehen lassen ist dominanter als aktiv tun. Einflüsse der Ernährung sind nicht so eindeutig feststellbar. Eine Rolle spielen aber dämpfende Lebensmittel, wie Milchprodukte oder auch ein zu großer Anteil an Kühlendem wie viel Obst, Salate oder allgemein Rohkost.

Mehr zum Zusammenhang zwischen Stress und Bauchfett und einige Tipps zum Ausgleich gib es im nächsten Beitrag.