Rettungsplan gegen Rettungsringe

Um die Weihnachtsfeiertage halbwegs unbeschadet zu überstehen, reichen einige wenige einfache Tricks.

Wer mehr auf die Stimme seines Bauches achtet und weniger auf das Verlangen der Zunge, fühlt sich nach jeder Mahlzeit besser und nach mehreren Feiertagen sowieso.

Eine große Erleichterung ist es auf eine der beiden sättigenden Teile einer Mahlzeit zu verzichten. Damit meine ich: Essen wir immer Gemüse und Salat. Dann aber ist die Entscheidung wichtig, entweder Fleisch oder Beilage (wie Kartoffeln, Reis, Nudeln ….). Das hat nichts mit dem Konzept der Trennkost zu tun, das mittlerweile schon widerlegt ist, erleichtert das Befinden dennoch enorm.

Fast das Wichtigste aber, bei all den Einladungen, Treffen, Familienfesten usw. Wenn wir achten auf das, was wir wollen, was uns gut tut und weniger auf das was der „Anstand“ gebietet, geht es uns gleich besser. Dinge zu essen oder trinken, von denen wir wissen, dass sie uns nicht gut tun, hat nichts mit Höflichkeit zu tun. Freundlich aber bestimmt abgelehnt, wird es gerade heutzutage in Zeiten der Überfülle mit Verständnis akzeptiert. Und wenn ein Gastgeber nicht so viel Achtsamkeit hat, muss uns das nicht belasten und wir können leben frei nach dem Motto: Und ist der Ruf erst ruiniert, so lebt sich’s weiter ungeniert.