Darmgesundheit: Unsere Darmflora

Nachdem wir uns angeschaut haben, was unserem Darm ganz grundsätzlich schadet bzw. gut tut, wollen wir uns auch kurz der Darmflora zuwenden. Darmflora oder auch Mikrobiom bezeichnet die Gesamtheit der erwünschten Bakterien in unserem Darm: das heißt, die uns helfen, Nahrung aufzuschließen und zu verstoffwechseln, sodass sie vom Körper aufgenommen werden kann. Und diese Darmflora hat es heutzutage wahrlich nicht leicht. Denn in regelmäßigen Abständen, manchmal sogar dauerhaft wird sie geschädigt oder zerstört. Daher wollen wir zuerst schauen, was ihr eigentlich schadet.

Antibiotikagaben. Das ist mittlerweile hinlänglich bekannt und dennoch wagen es die meisten Menschen nicht ein Antibiotikum zu verweigern obwohl in vielen Fällen, etwa einem normalen Infekt auch Hausmittel vollkommen ausreichend wären. Was viele nicht wissen ist, dass der Darm Wochen oder sogar Monate braucht, um sich nach Antibiotika wieder zu regenerieren.

Gechlortes Trinkwasser. Chlor hat im Trinkwasser die Aufgabe Keime abzutöten bzw. zu reduzieren und genau das macht es auch in unserem Darm – natürlich auch mit den erwünschten Bakterien.

Pestizide allen voran Glyphosat. Dieses wurde trotz heftiger Proteste leider auch bei uns zugelassen und hat abgesehen von der fatalen Wirkung auf den Feldern in unserem Körper die Wirkung eines leichten Antibiotikums.

Es gibt noch viele weitere Faktoren, die unsere Darmflora schädigen. Sie alle im Detail zu besprechen, würde zu weit führen. Nennen will ich noch Hormonpräparate, u.a. die Antibabypille, viele Medikamente, Fluoride, natürlich Zucker, Lebensmittel-Zusatzstoffe, aber auch Übersäuerung und Stress.

Die Bedeutung einer gesunden Darmflora ist vielen Menschen noch nicht wirklich bewusst. Sie hat wesentliche Auswirkung auf ein gesundes Immunsystem, einen gesunden Stoffwechsel und schützt auch vor verschiedensten Darmerkrankungen.